Es verging einige Zeit der Trauer. Papa ließ Marina und ihre Mama zwar in Ruhe, der Nachteil folgte aber ziemlich schnell. Er interessierte sich nicht mehr für Marina. Nach allem was passiert war, konnte sie allerdings damit leben. Nun waren andere Interessen vorhanden. Jungs. Marinas Freundin nahm sie mal mit zu einem Jugendtreff, welcher sich Jugendkeller nannte. Dort waren viele von der Sorte Jungs, die man eigentlich nicht kennen sollte, aber Marina gefiehl die Art böser Jungs. Sie hatte nur Augen für diese Sorte. Schnell fing Marina das Rauchen an. Sie hatte endlich wieder das Gefühl dazu zu gehören. Die meisten Jungs zeigten Interesse an ihr. Dies schmeichelte Marina sehr, wo doch ihr Selbstbewusstsein durch ihren Vater zu Nichte gemacht worden war. Marina hatte ihren ersten Freund, interessierte sich plötzlich für Rapmusik, da diese das wiederspiegelte, was sie fühlte. Da ihr Freund etwas älter war hatte er selbstverständlich andere Interessen als sie. Er wollte Sex, womit Marina vollkommen überfordert war. Sie war erst 13. Sie war im Zwiespalt. Einerseits wollte sie ihren Freund nicht verlieren, da er eine angesagt Person dieser Rapszene war, andererseits war sie mit sowas wie Sex mit ihren 13 Jahren absolut nicht einverstanden. Schnell war klar, das diese Beziehung nichts für sie war. Sie hatte ihren ersten Zungenkuss, welcher ebenfalls aufgezwungen war mit dem jungen Mann und mehr wollte sie dieser Beziehung nicht widmen. Ihre Jungfräulichkeit wollte sie dem Mann schenken, der ihr eine bessere Welt zeigte, der sie liebte und den sie liebte. Viele weitere Jungs folgten. Marina war sehr gefragt. Keiner von ihnen bekam das was sie wollten. Mit dem Gefühl von Schmeicheleien und zumindest für einige Wochen Liebe war Marina glücklich. Es zog sie immer weiter von ihrer Mutter weg, hinaus auf die Straße. Sie suchte Ersatz für die Liebe die sie von ihrem Vater nicht mehr bekam. Leider musste sie genau durch diesen Weg feststellen das es noch viel schlimmer kommen würde.

 

FORTSETZUNG FOLGT...